Die Familie Cordero di Montezemolo hat uralte, feste Wurzeln in der Geschichte des Piemont, die aber mit der Produktion von Qualitätswein eigentlich wenig zu tun haben.

Die Familie war nämlich spanischer Herkunft und kam erst um die Mitte des 15. Jahrhunderts ins Piemont: Sie zeichnete sich durch grafische Fertigkeiten aus und übernahm bedeutende militärische und diplomatische Aufgaben im Dienste des Königshauses Savoyen, bis sie zu einer der wichtigsten Adelsfamilien (Markgrafen) im Piemont wurde.

Das Weingut Monfalletto gehörte einem der verschiedenen Zweige der Familie Falletti, der einflussreichsten Adelsfamilie in Alba und Umgebung. Die Geschichte der Falletti und der Cordero di Montezemolo wurden verbunden, als Maria Lydia, Tochter der Markgräfin Luigia Falletti, 1918 Paolo Cordero di Montezemolo heiratete. Das Paar starb unglücklicherweise früh, hinterließ aber einen Sohn, der ebenfalls Paolo hieß.

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Dieser wurde also mit 15 Jahren Waise und wuchs unter der Obhut und Erziehung seiner Großmutter mütterlicherseits, der Markgräfin Luigia Falletti, auf.

Als sie 1941 starb, ging der ganze Besitz einschließlich des wunderschönen Guts Monfalletto in La Morra direkt als Erbe an den Enkel Paolo. Historische Dokumente belegen die blühende, umfangreiche landwirtschaftliche Tätigkeit auf dem Grundstück, das sich auf einem einzigartigen Hügel in bevorzugter Lage erstreckt. Der Weinbau ist auf diesem Hügel seit über 200 Jahren belegt.

Der große Wein, den viele als “Kunstwerk” bezeichnen, ist ein Werk der Natur, er ist der Sonne, dem Klima, der Bodenbeschaffenheit und so weiter zu verdanken – um einen hochtrabenden, paradoxen Begriff zu verwenden, ist er ein Werk des Bodens.

Paolo Cordero di Montezemolo

La storia - Cordero di Montezemolo